Computerspiele der Zukunft - 3D Technologie und sonst nichts Neues
München - Sie registrieren Bewegungen, Herzschlag und Pupillengröße eines Spielers. Und sie erkennen seine Absichten und Gefühle. Die Computerspiele des 22. Jahrhunderts werden sich mittels Gedankenkraft steuern lassen und auf das individuelle Gefühlsleben des Spielers eingehen. Das berichtet die Zeitschrift WUNDERWELT WISSEN (Ausgabe 12/2012).
Noch ist die Forschung am Anfang. Doch es arbeiten zum Beispiel schon ungefähr 1700 Unternehmen daran, für neue Videospiele und andere Anwendungen das EEG-Headset der Firma Neurons als Eingabemethode zu implementieren. Das Headset misst die Hirnströme des Benutzers und setzt sie in Befehle für den Computer um. Derzeit erlaubt die Gedankensteuerung lediglich schlichte Befehle auf dem Bildschirm und erfordert immense Konzentration - ein Spielvergnügen ist das mit Sicherheit noch nicht.
Wenn es nach IBM geht, soll sich dies jedoch bald ändern. Hier ist man optimistisch und prognostiziert für das Jahr 2017 den flächendeckenden Einsatz von Hirn-Computer-Schnittstellen, um beispielsweise Smartphones, Tablets und diverse Applikationen, wie etwa Spiele, zu bedienen.
http://www.presseportal.de/pm/65804/2369189/gedankenleser-die-computerspiele-der-zukunft
Streaming und 3D sind die Zukunft der Games
Auf der Consumer Electronics Show werden längst keine Computerspiele mehr präsentiert. Dafür aber technische Entwicklungen, die auch die Spiele-Industrie umkrempeln.
Die Consumer Electronics Show (CES) in Los Angeles war viele Jahre lang die wichtigste Messe der Welt, wenn es um Neuheiten auf dem Markt der Computerspiele ging. Inzwischen ist sie das nicht mehr, zumindest nicht auf den ersten Blick.
1975 präsentierte Atari-Gründer Nolan Bushnell auf der CES die Wohnzimmerversion seines Spielhallen-Titels Pong . Auch wenn das Spiel bei den Besuchern damals nicht gut ankam, es wurde in den Jahren darauf ein Welthit und die CES mehr und mehr zur Bühne für Computerspiel-Neuheiten: 1982 stellt Commodore dort den C64 vor, 1985 malt Andy Warhol e in Bild von Debbie Harry auf dem Amiga, 1988 taucht hier das Importspiel Tetris auf.
Mitte der Neunziger dann waren Games so wichtig geworden, dass sie eigene Fachmessen wie die E3 oder die Tokyo Game Show bekamen. Die CES verlor für Videospieler an Bedeutung. Heute werden dort kaum noch neue Spiele vorgestellt. Trotzdem reisen Gaming-Fans noch immer nach Las Vegas, denn die Trends und Gadgets, die dort gezeigt werden, haben großen Einfluss auf die gesamte Spielebranche.
Tablet-PCs zum Beispiel. Die waren in diesem Jahr das wichtigste Thema der Messe. Dutzende neue Modelle wurden gezeigt, vor allem solche, die mit dem Google-Betriebssystem Android laufen. Folglich werden Spielefirmen wie Gameloft oder Electronic Arts, die bislang vorwiegend für Apples iOS produzierten, bald verstärkt auf Android-Spiele setzen. Schon 2010 war der Markt für Mobile Games laut der Marktforscher von Gartner 5,6 Milliarden Dollar schwer. Die "Tablet Wars" und das explodierende Angebot an leistungsfähigen Smartphones dürften für weiteres Wachstum sorgen.
weiteres zum Thema:
http://www.zeit.de/digital/games/2011-01/ces-games
Zukunft der Computerspiele
Nichts Neues, nirgends
Die neue Generation der Videospiele?
Einen ersten Schritt hin zu einer neuen Generation von Videospielen hat möglicherweise Nintendo getan. In der Vergangenheit gegenüber den Konkurrenten Microsoft und Sony ins Hintertreffen geraten, mussten sich die Veteranen der Computerunterhaltung etwas Neues einfallen lassen.
Xbox und Playstation hatten sich mit besserem und aggressivem Marketing den traditionellen Markt gesichert, die neue Generation der Konsolen versprach noch bessere Technik, noch mehr Leistung - aber altbackene Spielkonzepte. Dann stellte Nintendo seine Wii-Konsole vor.
Anstatt den Kunden mit einem neuen Supercomputer in Miniaturformat zu überfordern, setzt Nintendo auf ein völlig neues Bedienkonzept. Jetzt heißt es nicht mehr, vor dem Fernseher still zu sitzen und nur seine Finger die Arbeit erledigen zu lassen.
Statt dessen müssen die Beteiligten die Spiele mit ganzem Körpereinsatz bedienen. Befehle werden nicht mehr nur durch Knopfdruck übermittelt, sondern auch durch Bewegungen. Videospiele zum aktiven Mitmachen.
Die Kunden scheinen diesen mutigen Versuch einer Reform zu belohnen. Nintendo gilt aktuell als Gewinner des Videospielmarktes. Ob das neue Bedienkonzept letztendlich auch die Spieleentwicklung maßgeblich beeinflussen kann, bleibt abzuwarten.
weiteres zum Thema:
http://www.sueddeutsche.de/digital/zukunft-der-computerspiele-nichts-neues-nirgends-1.833893-3
Noch ist die Forschung am Anfang. Doch es arbeiten zum Beispiel schon ungefähr 1700 Unternehmen daran, für neue Videospiele und andere Anwendungen das EEG-Headset der Firma Neurons als Eingabemethode zu implementieren. Das Headset misst die Hirnströme des Benutzers und setzt sie in Befehle für den Computer um. Derzeit erlaubt die Gedankensteuerung lediglich schlichte Befehle auf dem Bildschirm und erfordert immense Konzentration - ein Spielvergnügen ist das mit Sicherheit noch nicht.
Wenn es nach IBM geht, soll sich dies jedoch bald ändern. Hier ist man optimistisch und prognostiziert für das Jahr 2017 den flächendeckenden Einsatz von Hirn-Computer-Schnittstellen, um beispielsweise Smartphones, Tablets und diverse Applikationen, wie etwa Spiele, zu bedienen.
http://www.presseportal.de/pm/65804/2369189/gedankenleser-die-computerspiele-der-zukunft
Streaming und 3D sind die Zukunft der Games
Auf der Consumer Electronics Show werden längst keine Computerspiele mehr präsentiert. Dafür aber technische Entwicklungen, die auch die Spiele-Industrie umkrempeln.
Die Consumer Electronics Show (CES) in Los Angeles war viele Jahre lang die wichtigste Messe der Welt, wenn es um Neuheiten auf dem Markt der Computerspiele ging. Inzwischen ist sie das nicht mehr, zumindest nicht auf den ersten Blick.
1975 präsentierte Atari-Gründer Nolan Bushnell auf der CES die Wohnzimmerversion seines Spielhallen-Titels Pong . Auch wenn das Spiel bei den Besuchern damals nicht gut ankam, es wurde in den Jahren darauf ein Welthit und die CES mehr und mehr zur Bühne für Computerspiel-Neuheiten: 1982 stellt Commodore dort den C64 vor, 1985 malt Andy Warhol e in Bild von Debbie Harry auf dem Amiga, 1988 taucht hier das Importspiel Tetris auf.
Mitte der Neunziger dann waren Games so wichtig geworden, dass sie eigene Fachmessen wie die E3 oder die Tokyo Game Show bekamen. Die CES verlor für Videospieler an Bedeutung. Heute werden dort kaum noch neue Spiele vorgestellt. Trotzdem reisen Gaming-Fans noch immer nach Las Vegas, denn die Trends und Gadgets, die dort gezeigt werden, haben großen Einfluss auf die gesamte Spielebranche.
Tablet-PCs zum Beispiel. Die waren in diesem Jahr das wichtigste Thema der Messe. Dutzende neue Modelle wurden gezeigt, vor allem solche, die mit dem Google-Betriebssystem Android laufen. Folglich werden Spielefirmen wie Gameloft oder Electronic Arts, die bislang vorwiegend für Apples iOS produzierten, bald verstärkt auf Android-Spiele setzen. Schon 2010 war der Markt für Mobile Games laut der Marktforscher von Gartner 5,6 Milliarden Dollar schwer. Die "Tablet Wars" und das explodierende Angebot an leistungsfähigen Smartphones dürften für weiteres Wachstum sorgen.
weiteres zum Thema:
http://www.zeit.de/digital/games/2011-01/ces-games
Zukunft der Computerspiele
Nichts Neues, nirgends
Die neue Generation der Videospiele?
Einen ersten Schritt hin zu einer neuen Generation von Videospielen hat möglicherweise Nintendo getan. In der Vergangenheit gegenüber den Konkurrenten Microsoft und Sony ins Hintertreffen geraten, mussten sich die Veteranen der Computerunterhaltung etwas Neues einfallen lassen.
Xbox und Playstation hatten sich mit besserem und aggressivem Marketing den traditionellen Markt gesichert, die neue Generation der Konsolen versprach noch bessere Technik, noch mehr Leistung - aber altbackene Spielkonzepte. Dann stellte Nintendo seine Wii-Konsole vor.
Anstatt den Kunden mit einem neuen Supercomputer in Miniaturformat zu überfordern, setzt Nintendo auf ein völlig neues Bedienkonzept. Jetzt heißt es nicht mehr, vor dem Fernseher still zu sitzen und nur seine Finger die Arbeit erledigen zu lassen.
Statt dessen müssen die Beteiligten die Spiele mit ganzem Körpereinsatz bedienen. Befehle werden nicht mehr nur durch Knopfdruck übermittelt, sondern auch durch Bewegungen. Videospiele zum aktiven Mitmachen.
Die Kunden scheinen diesen mutigen Versuch einer Reform zu belohnen. Nintendo gilt aktuell als Gewinner des Videospielmarktes. Ob das neue Bedienkonzept letztendlich auch die Spieleentwicklung maßgeblich beeinflussen kann, bleibt abzuwarten.
weiteres zum Thema:
http://www.sueddeutsche.de/digital/zukunft-der-computerspiele-nichts-neues-nirgends-1.833893-3
Maurice57 - 17. Jul, 11:22
